Erfahrungen mit Session 5

5.b – Schwierig – nützlich – leicht gefallen
Die Erläuterung, Bahnschienen, neue Abbiegungen zu finden
5.b – Schwierig – nützlich – leicht gefallen1. es fiel mir schwer andere Formulierungen zu finden ( Liste unter Extras ) In den eher negativen Begriffen positive Aspekte zu finden , ist ein guter Anstoß , die Betrachtungsweise zu ändern , es fiel mir aber schwer .
2. Nützlich und hilfreich war , mich zu erinnern , daß ich “negative ” Gefühle nicht automatisch , ausschließlich negativ betrachten will .Das relativiert deren Größe und Macht .dadurch fällt es mir leichter mich selbst nicht so streng zu bewerten .
3.Leicht gefallen ist mir nichts – leichter fand ich , mir vorzustellen , wie ich am liebsten über mich denken möchte .
5.a – Trainierte ElementeIch habe die Erfahrung machen können, dass es mir in Momenten der Überlastung schwer fällt, mir etwas Positives vorzustellen. Ich habe zu viel gearbeitet, hatte Zahn-und Kopfschmerzen war kraftlos und fühlte mich gehetzt. In dem Moment wollte ich einfach nur meine Ruhe und am besten nicht da sein und schlafen, schlafen ,schlafen. Die Vorstellung an etwas positives war eine weitere Belastung 🙂
Das lehrte mich, die Kraft der kleinen Schritte anzunehmen! Manchmal geht es einfach nicht schneller 😉
2. eine 6
Der Prozess beschäftigt mich gut und ständig.
Ich habe mich wieder auf eine Tandempartnerin beschränkt und freue mich auf den Austausch. Es festigt das erlebte Gefühl.
5.b – Schwierig – nützlich – leicht gefallen1. Mir die Zeit zu nehmen und gute Formulierungen zu finden.
2. der Hinweis es einzufordern und falls es sich noch nicht gut anfühlt nochmals zurück zu gehen
3. es ist mir eigentlich nichts leicht gefallen, aber mit dem Üben wurde es einfacher.
5.b – Schwierig – nützlich – leicht gefallenUff.
Jetzt habt Ihr mich voll erwischt.
Wenn ich mir das Vier-Schritte-Schema ansehe, stelle ich fest, dass ich das bei der letzten Session gemacht habe, ohne diese Schritte jetzt ganz exakt voneinander zu trennen. Mein gedankliches Schema entspricht ungefähr den Fragestellungen.
Seit ich an diesem Experiment teilnehme, verändert sich meine Wahrnehmung – die von mir selbst, ein bisschen auch die von anderen. Es ist, als hätte ich in den letzten Jahren einen Kreis um mich herum gezogen. Seit ich mir die Frage “Wie mochte ich mich?” zum ersten Mal gestellt habe, wische ich mit den Finger an der Linie des Kreises; ich verwische diese Begrenzung.
Das bemerke ich ; das nimmt einen grossen Teil meines emotionalen Denkens ein. Ich bin aufmerksamer, ich bin entspannter, ich bin zugewandter, ich bin pragmatischer, ich bin freudiger als vorher. (Es fällt mir immer schwer, die Frage nach der Anzahl der Wiederholungen zu beantworten. Irgendwie wiederhole ich die Übungen auch, wenn ich nicht denke “Jetzt mache ich die und die Übung. “)
Die Fragen “Was denke ich? Wie benenne ich das? Warum benutze ich diese Worte? Warum empfinde ich die Situation so? Wer oder was hat mir beigebracht, diese Situation bzw. meine Gefühle so zu benennen? Stimmt das eigentlich, was ich da gerade denke/empfinde? Was ist der positive Aspekt der Situation? Wenn ich etwas ganz ganz negativ finde – welche Kraft liegt dieser negativen Empfindung eigentlich zugrunde?” stelle ich mich sehr häufig. So lange ich mich erinnern kann. Deswegen bin ich ja auch so anstrengend. (Deswegen ist mein Denken ja so kreativ. Deswegen kann ich in schwierigen Situationen überraschend authentisch sein. Deswegen bin ich oft – nicht immer – für andere bereichernd. /Oh Mannomann. Darf ich mich selber eigentlich so,positiv sehen???? / )
Gerade an den sprachlichen Feinheiten, an den oft erstmal spielerischen und dann erstaunlichen wahrhaftigen Umwandlungen hab ich meine Freude. Schon immer. Und das soll ich jetzt nach Schema eine Woche lang machen. Sorry – ich kann das so nicht. Das ist, als würd ich über meine eigenen Füsse stolpern.
Und dann diese Liste mit den Umbenennungen – das soll ich jetzt eine Woche lang machen??? Leute, das ist mindestens ein Jahresprojekt – auf das ich mich richtig freue! Ich habe heute den ganzen Tag über diese Session nachgedacht. So wie das da steht ist es für mich sowohl zu viel als auch zu wenig.
Ich möchte mich morgen an die nächste Session machen (und diese weiter in meinem Herzen bewegen).
(Bitte entschuldigt, dass diese meine Anmerkungen nicht sonderlich stringent sind. Dies ist ein Prozess, der in vollem Gange ist. Der Gedanken Gefühle Ideen Worte Bilder Assoziationen Bilder Lieder bringt. Der Freude macht.)
5.b – Schwierig – nützlich – leicht gefallen1. die Gedanken über mich zu verschriftlichen, da diese dann meist doch eher unbewusst ablaufen & Ideen zu entwickeln, was ich stattdessen denken könnte
2. hilfreich war, sich dafür Zeit zu nehmen und die Liste mit den Eigenschaften als Formulierungshilfe nutzen zu können
3. das Hineinspüren bzw. zu prüfen, ob es sich richtig gut anfühlt
5.a – Trainierte Elemente1. Ich habe viele Situationen des Alltags analysiert – und mich selbst befragt, wie ich mich fühle, wie ich mich darin nenne (z.B. im Umgang mit meinem Mann, der zur Zeit an Depressionen leidet). Jeden Tag 1 bis 2 Situationen.
2. Es ist innerlich fordernd, aber leicht umzusetzen. So habe ich es empfunden. Auf einer Skala 8.
3. Die Wiederholungen waren entsprechen 2 pro Tag in der letzten Woche. Also ca. 10 konkrete Situationen. Im Laufe des Tages habe ich immer wieder dran gedacht. In Gedanken sind es also mehr Wiederholungen.

Interessant fand ich, dass mir im Tun sofort andere Menschen einfallen, die ähnliche Handlungen tatsächlcih bereits positiv benennen. Eine Freundin, die sich selbst als tatkräftig bezeichnet – was in meinem Wortgebrauch bisher auch mal als aktionistisch benannt wurde. Interessant.


5.b – Schwierig – nützlich – leicht gefallen

1. Bei einer Situation zu bleiben. Ich komme schnell vom Hundertste ins Tausendste, wenn ich Alltagssituationen auf Gedanken und Empfindungen hin analysiere.
2. Eure Erklärungen per Video und die klar aufgeschriebene Fragestellung mit Beispiel ist sehr hilfreich.
3. Die Übung ist mir generell leicht gefallen.
Keine Frage. Danke an euch.