Erfahrungen mit der 6. Session

S6Mir ist bewusst geworden wie hoch meine Ansprüche an mich sind und wie streng ich mich bewerte.
Bei “wütend sein” fielen mir noch einige Umdeutungen ein. Es hat ein konstruktiver Prozess begonnen, wohlmeinender bestimmte Punkte zu untersuchen.
S6Besonders nützlich ist es, wenn ich mir alles selbst noch mal aufschreibe. Besonders leicht gefallen ist mir, Adjektive zu ergänzen, wie ich mich SEHE, über mich DENKE und mich NENNE. Das hat richtig Spaß gebracht und die Vorstellung dieser Adjektive hat sich sehr gut angefühlt. Mich beschäftigt am meisten, wie ich das Äußere, wenn es nervt, anders EMPFINDEN oder BEACHTEN kann.
S6Ich habe mich wieder mit WIE MÖCHTE ICH MICH?
ICH MÖCHTE MICH GUT WIE MÖCHTE ICH MICH FÜHLEN, WENN …
RICHTIG GUT- GENAU SO und WIE MÖCHTE ICH MICH SEHEN DENKEN NENNEN beschäftigt.
Außerdem habe ich mir häufig vorgestellt, dass ich das Zentrum unserer Welt bin und ich im Zentrum meiner Aufmerksamkeit und Intention stehe.
Ich möchte mich nicht von außen beeinflussen lassen, sondern das Äußere nur so beachten, wie ICH es möchte, wie es sich für mich angemessen und stimmig anfühlt; und das finde ich noch schwierig! Frage: wie mache ich das, wenn das Äußere mich nervt und ich es anders beachten möchte, es aber nicht kann???

ANTWORT: Allgemein gesprochen ist es etwas schwierig, leichter ist es an einem Beispiel, ich versuche es mal so.
Zunächst finde ich heraus, wie die Lage ist, dann benenne ich wie ich mich damit fühle. Eventuell lässt sich das noch auffächern, was ich genau meine mit ‘mich nervt’; was meine ich genau mit ‘beachten’; und wie könnte denn zum Beispiel dieses ‘anders’ aussehen. Finde für alles IchMöchteSprache, für das ‘anders’ und vor allem auch für deine spontane automatische Reaktion (mich nervt). Es ist wichtig, die automatische Reaktion anzunehmen und anzuerkennen und dann erst nach Alternativen und Ergänzungen Ausschau zu halten. 
Dann schaust du nach, wie möchte ich es stattdessen, wenn ich könnte, angenommen ich könnte mich so fühlen, so dass ich sagen kann: Ja, genauso möchte ich mich fühlen! Dann stelle ich es mir vor, wie das genau aussehen würde, wie es sich anfühlt, wie ich das nennen würde, so bunt und intensiv wie möglich und dann übe ich das so oft ich kann, um es beim nächsten Mal/ der nächsten Gelegenheit auszuprobieren.
S6Ganz schön diese Bilder und Assoziationen! So kann ich mir alles sehr gut vorstellen und mir besser merken.
Vielleicht male ich selbst so ein orange/blaues Bild.
S6Ich finde die Information zu den zwei unterschiedlichen Bereichen BLAU und ORANGE sehr interessant und wichtig …
S6ICH habe viel mehr Einfluss auf meine Gefühle als gedacht. Ich bin das aktive Zentrum.
Ich nehme am Tandemtraining teil. Besonders interessant ist, wenn wir uns über ähnliche Schwierigkeiten unterhalten.
S6 Es hilft mir, die guten Gründe einfach zu akzeptieren und mich nicht nur über mich zu ärgern, dass ich so reagiere.
S6Ich habe mich, wie die Wochen zuvor, immer wieder gefragt: WIE MÖCHTE ICH MICH?
Und mir gesagt ICH MÖCHTE MICH GUT; GELASSEN; WOHLWOLLEND; ENTSCHLOSSEN usw.
Das Einzige, was nach wie vor schwierig für mich ist: Auf welche Art ich mit meinen Gefühlen mit mir sein möchte. Ich übe, wenn ich wütend bin, es zu akzeptieren oder nachsichtig mit mir zu sein.
S6Die Bezeichnungen ALARM und PROBEALARM finde ich interessant.
S6Besonders interessant finde ich die Unterscheidung zwischen real und der bloßen Vorstellung, und das beides zu derselben Reaktion führt.
Interessant ist, dass ich auf verschiedene Arten sauer sein kann, das ist neu für mich. Dabei hilft es mir (zB nachsichtig oder wohlwollend) wenn ich ärgerlich oder ängstlich bin zu entwickeln.
S6das Wort gefällt mir: Impulsgemisch.
S6Interessant finde ich den Probealarm und wie möchte ich den Alarm, wie wäre ich denn gerne in einem halben Jahr.
Nützlich finde ich das Annehmen, dass das orange System durch Vorstellungen automatisch aktiviert wird und dass dies einen Sinn hat.
S6Die Harmonie und Balance von Blau und Orange für “Richtig gut” gefällt mir. Auch der Gedanke mit der Urkraft, die sich ausdrücken möchte gefällt mir. Auch die blaue Energie als beruhigende Energie gefällt mir.
S6Besonders interessant sind die Erklärungen zum Automatismus beim Orangenen System, mit dem Beispiel vom Alarmsystem und der Ganzkörperreaktion. Gut finde ich die Erwähnungen von den Färbungen. Auch dass die Vorstellungen das orange System aktivieren ist gut und macht für mich noch mal deutlich, warum eine Entschlossenheit wichtig ist.
Nützlich ist, dass ich Nachsicht mit mir habe und die Frage, wie möchte ich mich sehen während ich so bin…,, auf welche Art und mit zeitlichem Abstand.
S6Besonders interessant und nützlich finde ich die 2 Ebenen, die beide ihre eigene Wirklichkeit haben. Nützlich ist auch, dass das Orange in mir einen Zweck, einen guten Grund hat. Das der Wille dabei eine große Rolle spielt ist ein interessanter Gedanke für mich, den ich näher betrachten möchte.
S6Besonders interessant und nützlich finde ich die Fragen: Wie sehe ich die Lage? Wie sehe ich mich? Und welchen Impuls habe ich?. Und diesen Impuls genauer zu betrachten und mit der “Ich möchte Sprache zu beleuchten”.
S6Besonders interessant und nützlich finde ich die Aussage mit dem Zentrum. Ich kann mich mit der “Ich möchte Sprache” in mein eigenes Zentrum gehen und bleiben und aktiv meine Entwicklung gestalten. Das Format und Inhalt gefallen mir gut. Ein Beispiel für Alltagssprache wäre ergänzend schön.
S6Besonders interesant finde ich den Gedanken: Wie möchte ich mich sehen, denken etc. wenn ich mich in meiner eigenen Reaktionsweise erlebe. Das Bild mit der automatischen Reaktion auf ein Ereignis finde ich gut und hilft mir auch andere Menschen beim Reagieren zu verstehen.
S6Da ich in diesem Zeit-Abschnitt keine zu starken Gefühle hatte, konnte ich mich mit der einen Übung (Wie sehe ich die Lage etc…) nicht so anfreunden. Inzwischen denke ich, dass ich meinen Willen stärker einsetzen kann für mehr Orange. Bei mir ist es zwischendurch etwas gedämpft, das Orange. Erst hatte ich etwas Schwierigkeiten mit euren Aussagen zu dem Willen und Verlangen gehabt. Jetzt weiß ich wofür der Wille sinnvoll ist und dass es ohne ihn nicht in die Richtung zu “richtig gut” gehen kann, weil die automatische Strategie eben automatisch einsetzt.
S6Besonders interessant und nützlich ist der Gedanke “Es gibt gute Gründe für jede Strategie”. Das hilft mir, wenn ich im Kontakt bei der Arbeit oder privat manchmal ein Verhalten nicht verstehe und manchmal fange ich dann automatisch an mit den ersten Bewertungen/Urteilen und das kann ich gut mit diesem Satz stoppen.
S6Das macht mir Sinn. Wenn das System angesprungen sein sollte, habe ich immer noch die Möglichkeit zu entscheiden wie ich mich damit dann fühlen möchte. Ich führe eine Metaebene ein, indem ich die automatische Reaktion quasi beobachte. Damit bin ich weniger ausgeliefert.
S6Ich verlange das vom mir.
Ich verstehe das so: Ein Auslöser löst in mir eine Reaktion aus. Interessant ist es dann, wenn ich mich damit nicht wohl fühle. Ansonsten kann es ja so bleiben. Was ich mir wünsche ist ein Bruchteil eines Momentes, den ich einschieben kann zwischen Auslöser und meiner Reaktion, der mir die Möglichkeit gibt mich anders auszurichten, mich anders zu denken. Das passiert über: Wie möchte ich mich. D.h. indem ich mich anders denke, gebe ich eine andere Botschaft an mein vegetatives Nervensystem.
Je stärker der Auslöser ist, desto mehr Willen muß ich aufbringen um mich anders zu denken.
S6Ja, das macht Sinn. Erstmal einen Grund anzunehmen.
S6Das Prinzip ist sehr einfach. Das macht es stark. Es bringt mich unmittelbar zu mir und das gibt mir Ruhe und Handlungsspielraum.
S6In diesem 6. Kapitel wurde mir viel klar, was mir vorher etwas verborgen geblieben war. Vor allem ist für mich der Gedanke von der “Ich-möchte”-Sprache nützlich. Die orange und die blaue Abgrenzung. Schwer ist die Kooperation von Orange und Blau.
Das Tandem ist schon ziemlich gut. Die Offenheit für mich dagegen nicht immer leicht.
S6Erst dachte ich, dass wäre ja illusorisch. Ich will auch nicht sagen, es ist einfach. Doch es lassen sich andere Aspekte finden, die andere Gefühle ermöglichen und andere Reaktionen erlauben. Hilfreich ist der Hinweis des mehrfachen Hin- und Herspringens, in meiner Sprache “Wandern des Blicks” gewesen.
S6Mit den schönen Bildern zu Blau und Orange, habe ich mich sofort “gut” gefühlt.
S6 Wunderbare Bildelemente und Fotografien zu orange- und blau. Fotografie ist neben Musik, genau die Sprache, die mich im Gefühlssystem anspricht. Tolle Motive.
Die Lage, mich sehen und Impulse/Gefühle benennen, klappt schon gut.
Widersprüchliche Gefühle nebeneinander stellen – und stehen lassen, konnte ich auch gut…Es nicht gleich auflösen zu wollen und in Offenheit stehen zu lassen, war hingegen zunächst schwer – dann aber befreiend.
ich habe dann mit Musik experiementiert, und mir Songs und Playlists zum Thema angelegt und auch eine Meditation zu heart and crown chakra ausprobiert.
Es fiel mir dann irgendwann auf, dass es richtig gut wäre, wenn ich mich zwischendurch mehr auf Gefühle von “pleasure” konzentriere. Ich habe dadurch mehr Pausen, Stretching, in der Sonne sitzen/arbeiten, Yoga etc. eingebaut.
Habe dann noch nach weiteren schönen Bildmotiven in blau und orange gefahndet.
S6Die Erklärungen und Anleitungen sind wie eine Meditation.
Ständig präsent zu sein, auch in den kleinen Momenten, die Beobachtung auf meine Gedanken, Aktionen und Wünsche lenken. Den Bullen bei den Hörnern zu nehmen, bringt Spaß.
S6Interessant finde ich immer wieder, mit welcher Ruhe und Selbstverständlichkeit ihr die Dinge gut sehen möchtet 🙂
Ich rutsche schon immer wieder in so ein Gefühl von – ist eben nicht so gut, kann man nichts machen….
S6 Ich werde mir auch so eine Treppe zulegen. 😉
S6“…starke instinktive Kräfte, die sich für meine INTERESSEN stark machen, “Und wenn ich sie nicht sehe [die Gründe], bitte einfach unterstellen.” Dieser Satz bleibt bestimmt für immer in meinem Kopf. 🙂
S6Immer wieder Abstand nehmen, nicht alles glauben was ich denke, mich zeitversetzt zu betrachten.
Ich bleibe dran 🙂